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| Last Update: 12.01.2010 | © 2001-2010, Michael Stannek |
Zwischen 1931 und 1940 entstand ein ehrgeiziges und wohl auch eines der besten privaten Grossbauvorhaben Amerikas. Der Bauherr, John D. Rockefeller Jr., war zu seiner Zeit einer der reichsten Männer der Welt. Der Verein "Metropolitan Opera" wollte ursprünglich ein neues Haus errichten. Die Idee fand das Interesse von Mr. Rockefeller. Er wollte das neue Opernhaus in einen Komplex aus Wolkenkratzern einbeziehen. Das Opernprojekt wurde allerdings kurz darauf aus Geldmangel eingestellt, aber Rockefeller hatte bis dahin schon zu viel investiert und mit dem Grossprojekt am Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise begonnen.
Das Rockefeller Center
wurde von mehreren Architekturfirmen geplant, die unter
der Leitung von Raymond Hood standen.
J. D. Rockefeller investierte damals 125 Millionen Dollar
in dieses Projekt!
Das Rockefeller Center
ist eine Stadt für sich. Hier findet man Büros,
Apartments, Geschäfte, Restaurants, Theater, Kinos,
Arztpraxen usw. Es ersteckt sich über drei
Strassenblocks und besteht aus insgesamt 21 Hochhäusern.
In diesem Komplex arbeiten 250.000 Menschen.
Das Hauptgebäude ist das General Electric Building mit
einer Höhe von 259 m.
Vor dem Gebäude liegt eine große, abgesenkte Terasse, die im Sommer von einem Restaurant benutzt wird. Im Winter wird diese Terasse zu einer Eislaufbahn umfunktioniert. Sie ist übrigens öffentlich. An der Terasse steht die goldene Statue von Prometheus (von Paul Manship):
Während der "Holiday Season", also der Weihnachtszeit ist auf den öffentlichen Plätzen des Rockefellers sehr viel los. Der größte Magnet dürfte zu dieser Zeit wohl der berühmte Christbaum sein, dessen Beleuchtung am 1. Dezember eingeschaltet wird.

In diesem Komplex sollte jede Nation ein eigenes Gebäude bekommen. So gibt es ein "Maison Francaise", das "British Empire Building", einen "Palazzo d'Italia" und das "International Building".
Vor dem International Building an der Fifth Avenue steht, mit Blick auf die St. Patricks Cathedrale, die Statue "Atlas" von Lee Lawrie
Alle Gebäude des Rockefeller Centers sind durch unterirdische Ladenstrassen miteinander verbunden. Ausser verschiedensten Geschäften finden sich hier auch einige Cafes bzw. Restaurants.
An der
Sixth Avenue befindet sich die "Radio City Music
Hall". (1930 erbaut, Eröffnung 1932), wo damals die
Showgirl "Rockettes" auftraten. Diese Gruppe
existiert, natürlich mit ständig wechselnder Besetzung,
noch heute. Nur treten sie heutzutage nur noch zu Ostern
und Weihnachten auf.
Die Radio City Music Hall war in den 30er Jahren für den
"kleinen Mann" bestimmt, mit Wochenschau, Tanz
und Film. In den 70er Jahren stand sie kurz vor dem
Abriss, wenn nicht Bürgerinitiativen sie gerettet
hätten.
Der grosse Theatersaal (6200 Sitzplätze) wird auch heute
noch für abendfüllende Shows oder Konzerte genutzt.
Im Jahre 2005 wurde im Hauptgebäude die Aussichtsplattform "Top of the Rocks" nach langer Renovierungszeit neu eröffnet. Von hier kann man einen traumhaften Blick über Manhattan geniessen.
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© Michael Stannek, 2001-2010